Fördermittelbescheidübergabe an Pfarrer Houghton

Altes bewahren. Zukunft gestalten.

verfasst am 20.08.2026

209.000 Euro vom Freistaat für den Erhalt eines besonderen Gotteshauses

Seit mehr als 700 Jahren gehört die Auferstehungskirche fest zu Görlitz-Weinhübel. Generationen von Menschen haben hier ihren Glauben gelebt, besondere Momente gefeiert und ein Stück Heimat erfahren. Die Kirche, die bereits 1337 erstmals urkundlich erwähnt wurde, zählt zu den ältesten Gotteshäusern der Oberlausitz. Ihre Glocke aus dem Jahr 1571 läutet bis heute.

Damit dieses besondere Stück Geschichte erhalten bleibt, wird die Sanierung weiter unterstützt. Ministerpräsident Michael Kretschmer übergab dazu im Beisein von Bürgermeister Benedikt M. Hummel einen Fördermittelbescheid an Pfarrer Kevin Houghton. Die Mittel ermöglichen weitere Arbeiten im Innenraum, an den historischen Holzfenstern und an der Orgel.

Bereits seit 2018 wird die Kirche Schritt für Schritt restauriert. Nach der Kanzel folgten der Taufengel, der Altarraum und schließlich der Altar. Rund 4.000 Restauratorenstunden sind bislang in die Arbeiten geflossen, erzählt Anett Kretschmer, die mit viel Liebe und Hingabe ihr Herz in die Restaurierung steckt. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie viel Sorgfalt und Engagement in ihrem Erhalt steckt.

Für Michael Kretschmer ist die Auferstehungskirche zudem ein ganz persönlicher Ort: Hier wurde er selbst konfirmiert.

„Diese Kirche ist ein echtes Schmuckstück und ein besonderer Teil unserer Heimat. Sie muss auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Mich verbindet mit diesem Ort persönlich sehr viel, weil ich hier selbst konfirmiert wurde. Mein Dank gilt der Kirchgemeinde und allen, die sich seit Jahren mit großem Einsatz um die Sanierung und den Erhalt kümmern.“

So bewahren wir ein wertvolles Stück unserer Geschichte und sorgen dafür, dass die Auferstehungskirche auch in Zukunft ein Ort des Glaubens, der Begegnung und der Heimat bleibt.

Fotos: Pawel Sosnowski